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Geschichten aus Bad Kleinkirchheim

Von Einem der auszog, den Snowboardolymp zu erklimmen

Autorin: Verena Schneider

Als Gesamtweltcupsieger 2009/2010 und Olympia Bronzemedaillengewinner von Turin 2006, ist Sigi Grabner Kärntens Snowboardaushängeschild Nummer 1. Was die meisten nicht wissen: Alles begann hier in seiner Heimat in Saureggen, Ebene Reichenau. Das Elternhaus ist der Hochsinner, Kärntens höchstgelegener Bergbauernhof, auf 1616 m. So waren die Pisten von Bad Kleinkirchheim, St. Oswald und der Turracher Höhe die Übungshänge seiner ersten Snowboardschwünge.

Mit dem Europameisterschaftstitel 1995 zieht er die Blicke des internationalen Snowboard-Circuits auf sich. Und so ist er seit damals ein erfolgreicher Jäger und ständiger Gejagte als schnellster Mann im Tanz um die Snowboard-Tore.

Nach einer Sprunggelenksverletzung im Dezember 2009 verlief die Saison bisher nicht optimal. Erst vor einer Woche konnte er sich wieder aufs Brett stellen und trotzdem ist er heiß auf einen Medaillenrang am Cypress Mountain. „Sonst hätte ich meinen Job verfehlt“ meint der sympathische „Lord of the Board“.

Vielleicht ist es die Verbundenheit zur Natur, die Liebe zu den Bergen, die ihn zu dem Charaktersportler machte, der er heute ist. Fact ist, Snowboarden ist nicht nur sein Beruf, sondern auch seine Berufung. Denn zusätzlich zum aktivem Profisportlerdasein ist er Boardentwickler und Teammanager des eigenen SG Pro Teams.

Um zwischen diesem Fulltime-Job Energie zu tanken, fährt Sigi Grabner regelmäßig auf den 300 Jahre alten Bergbauernhof seiner Familie. Hier lässt sich der Feinschmecker kulinarisch verwöhnen und entspannt an seinen Lieblingsplätzen in den Nockbergen.

Die Pisten von Bad Kleinkirchheim dienten dem Snowboarder aus Leidenschaft nicht nur zu Trainingszecken. Zwei hochdotierte Parallel-Slaloms hat Sigi Grabner 1999 und 2000 als umjubelter Star im eigenen Wohnzimmer, auf der Kaiserburg, gewonnen.

So wundert’s kaum , dass ihm nicht nur die treuesten Fans aus Saureggen, sondern auch aus Bad Kleinkirchheim und ganz Kärnten, bei seinen 4. Olympischen Spielen die Daumen drücken und ihm „Vü Sau sollst hobn“ wünschen.

Und eines steht außer Frage: „Nur dabei zu sein: Nein. Das ist nicht meins. Ich will auf’s Podium!“

Deshalb heißt es am 27. Februar 2010 ... Go Sigi, Go!

Mehr zum Kärntner Snowboardprofi: Homepage www.sigigrabner.com Snowboardlinie www.sgsnowboards.com SG Pro Team Site www.sgproteam.com

Bild und Text zur Verfügung gestellt von Verena Schneider für das Redaktionsteam der Homepage www.badkleinkirchheim.at

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