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Sehenswürdigkeiten in und um Bad Kleinkirchheim

Sehenswertes in der Region Nockberge in Kärnten.

In Bad Kleinkirchheim angekommen gibt es nicht nur viel zu erleben. Nein. Es gibt auch reichlich Sehenswertes. Erkunden Sie Ihren Ferienort bei einem Spaziergang oder integrieren Sie die Sehenswürdigkeiten von Bad Kleinkirchheim in Ihre Wanderung. Wir wünschen Ihnen viel Spaß in der Region Nockberge in Kärnten.

Kirche St. Kathrein

Die im gotischen Stil erbaute und idyllisch gelegene Kirche St. Kathrein wurde im Jahre 1492 über der Thermenquelle errichtet. Die darunter liegende Krypta, mit der ursprünglichen, mittelalterlichen Quellfassung wurde vor kurzem durch Privatinitiativen renoviert und als Taufkapelle gestaltet. Besonders erwähnenswert sind der aus dem 17. Jahrhundert stammende holz überdachte Zugang zur Kirche und in der Kirche selbst der aus dem Beginn des 16. Jahrhundert stammende gotische Flügelaltar mit Schnitzfiguren der heiligen Katharina, Barbara und Vinzenz im Schrein und mit dem Gekreuzigten, Maria und Johannes im Gesprenge. Die einzige Glocke der Kirche St. Kathrein wurde im Jahre 1469 gegossen, also fast eine Generation vor der ersten urkundlichen Erwähnung dieser Filialkirche. Die Kirche ist etwas besonders Sehenswertes in Bad Kleinkirchheim.

Trattler Kalkbrennofen

Hier wurde zu Beginn der Fünfziger Jahre das letzte Mal dolomitischer Kalk, der in der damaligen Zeit als wichtiger Baustoff galt, gewerbsmäßig gebrannt.

Trattnig Mühle, Gatterer Mühle

Eine der wenigen noch erhaltenen Flodermühlen. Diese waren früher die Wahrzeichen an den Ortsbächen unserer Gemeinde.

Oswaldi Kapelle

Die Oswaldi Kapelle wurde im Jahre 1835 errichtet. Die Fresken stammen von dem bekannten Maler Johann Gasser. Das Wasser der entspringenden Oswaldi-Quelle mit ihrer sehr großen Schüttung tritt als kleiner Bach unter dem Dolomitfels hervor und versorgt heute einen wesentlichen Teil der Gemeinde mit Trinkwasser. Auf die Mächtigkeit der Quelle deutet heute nur noch das starke Rauschen an der Wasserfassung hin. Die Sage erzählt von einem Ochsenpaar, das im Falkertsee versank und dessen Joch ein Jahr später in der Oswaldiquelle wieder gefunden wurde. Dem zu Folge müsste also die Oswaldiquelle der unterirdische Abfluss des Falkertsees sein.

Egarter Hof

In St. Oswald liegt der Egarter Hof mit seinem sehr schönen Getreidekasten. In diesen Vorratskammern wurde früher Getreide, Brot, Speck und Geselchtes gelagert. Die Getreidekästen standen, wie ebenso die Badstuben, immer etwas abseits von Haus und Hof, um im Falle eines Brandes nicht auch diese Vorräte zu verlieren. Die meisten dieser besonders aufwendig gestalteten Blockspeicher stammen aus dem 17. oder 18. Jahrhundert. Beim Egarter Hof existiert noch die einzige Oswalder Badstube, die jedoch nicht mehr als solche genutzt wird. Gegenüber dem Egarter Hof auf dem Hügel steht der Hofer Hof. Beide sind eindrucksvolle Denkmäler der früheren bäuerlichen Architektur im Nockgebiet

Kirche St. Oswald

Die Kirche St. Oswald ist eine ganz besondere Sehenswürdigkeit. Bereits 1267 wurde die erste wunderschöne, gotische Kirche mit dem romanischen Turm urkundlich erwähnt. Die heutige Kirche wurde im Jahre 1554 neu errichtet. Bemerkenswert sind die barocken Altäre, insbesondere der Hauptaltar mit dem Altarbild aus dem Jahre 1678, das den heiligen Oswald zeigt. Die Orgel wurde 1837 gebaut und ist heute eine der letzten Orgeln im Lande, mit ausschließlich hölzernen Orgelpfeifen.

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