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Eventhighlights

Internationale Österreichische Alpenfahrt von 13. - 15. September 2012

Auch heuer haben die Teilnehmer atemberaubende Routen mit ca. 1.000 Kilometer Gesamtlänge über imposante Alpenpässe, entlang kurvenreicher Panoramastraßen und durch malerische Landschaften zu bewältigen. Die Belohnung: Applaus und Anerkennung durch tausende Zuschauer entlang der Strecke, in den Zeit- und Passierkontrollorten sowie im Start- und Zielort Bad Kleinkirchheim, garniert durch ein sehenswertes Rahmenprogramm.

Die Alpenfahrt war und ist durch all die Jahre eine besondere Herausforderung für Mensch und Material. 1910 ebenso wie jetzt nach fast 100 Jahren. Wer kennt nicht die charakteristischen Bilder der legendärsten (damals unasphaltierten) Alpenpässe, wo Autos rückwärts den Berg hinauf fuhren und der Beifahrer zur Traktionsverbesserung die Antriebsachse beschwerte oder von kurvenreichen Schotterpisten, wo der Staub des vorausfahrenden Autos die Gegner verschluckte? War es der Schnee bei der Rallye Monte Carlo, die Hitze bei der Mille Miglia, so waren es diese Pass-Straßen, die das Flair der Alpenfahrt charakterisierten und ihren Welt-Ruf schon früh festigten.

Bei ihrer Wiedergeburt im Jahre 2002 (nach einer kurzfristigen Einstellung wegen der „Energiekrise“ 1973)  stand fest, dass die Internationale Österreichische Alpenfahrt Classic-Rallye nicht als „Blümchenfahrt“  an den Start geht. Die Teams erwartet  in der Tat eine sportliche Herausforderung, mit rund 1.000 packenden Kilometern und vielen Sonderprüfungen. Niemand zählt die Kurven und Schaltvorgänge vom Start bis ins Ziel, aber man muss bedenken: die Oberarme der Piloten ersetzen die Servolenkung und die Getriebe sind meist nur mit Zwischengas zum Gangwechsel zu bewegen.

Ob Großglockner, Nockalmstraße, Turracher Höhe, Katschberg, Nassfeld, Kreuzberg, Plöcken- oder Wurzenpass, die legendären Alpenpässe haben nichts an Attraktivität verloren. Bis zu 2.500 Meter Seehöhe müssen sich die Autos zu den Gipfeln schrauben und wieder hinunter. Fehlt den Berg hinauf die Leistung, so fehlt bergab meistens die Bremse, denn wer mit den alten Trommelbremsen nicht sorgsam haushält, wird sie unterwegs verglühen. Und es gilt wie früher der alte Rallyespruch: „If you want to finish first, you have to finish first.” Wsd soviel bedeutet wie: „Wer als Erster ins Ziel kommen möchte, muss erst einmal ins Ziel kommen.“

Doch dies ist nicht alles: Wie früher tickt die Uhr gnadenlos, müssen Sonderprüfungen bewältigt werden. Aber statt Top-Speed ist heute absolute Präzision gefragt. Durchschnittsgeschwindigkeiten und Fahrtzeiten, zum Teil mit geheimen Zeitkontrollen, sind genau einzuhalten und verlangen von den Teams vollste Konzentration und Präzision.

Es fehlt also nur der Schotter auf den Pisten, um den Teams erneut das ultimative Gefühl dafür zu vermitteln, wie es vor 50 und mehr Jahren war. Ganz sicher aber werden die Gesichter der Fahrer und Beifahrer wieder jenen von früher ähneln, wenn sie nach 1000 Kilometern aus ihren Oldtimern steigen: Von den Strapazen gezeichnet - aber glücklich! „The real Feeling is back“!

Mehr Information zur Alpenfahrt und Streckenführung 2012 unter www.alpenfahrt.com

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