Geschichten aus Bad Kleinkirchheim
Fit und g’sund statt kugelrund
Autorin: Brigitte Kaplenig
Mit dem großen Familienfest „Fit und g’sund statt kugelrund“ fand ein weiteres Highlight des Bad Kleinkirchheimer Familiensommers 2011 statt. Schon beim Lesen des Programms wurde ich neugierig darauf, was mich dort wohl alles erwarten würde. Und ich muss ehrlich zugeben, dass ich mich mit fast kindlicher Vorfreude auf den Weg zum Sinnespark machte.
Als ich im Park ankam, fielen mir sofort einige Kinder auf, die ganz aufgeregt auf den Stühlen vor dem noch geschlossenen Vorhang des Kasperltheaters saßen und eifrig Plätze für ihre Freunde besetzten. Ich setzte mich dann kurzerhand zu ihnen ins Gras. Auch bei mir stellte sich allmählich eine gewisse Spannung ein, wann es denn endlich losgehen würde. Als sich schließlich der Vorhang hob, hörte und schaute ich mindestens genauso gebannt zu wie all die kleinen Zuschauer um mich herum. Ein Blick in die Runde verriet mir, dass ich nicht die einzige Erwachsene war, die Kasperl und seinem Freund Mini, einem roten Apfel, die Daumen hielt. Die beiden versuchten nämlich, den Kariesteufel zu überlisten, der dafür sorgte, dass im ganzen Königreich immer weniger gesunde Äpfel gegessen wurden. Wie ihnen das gelang? Alle Kinder im Zuschauerraum wurden dazu aufgefordert, ganz kräftig in die ausgeteilten Äpfel zu beißen … was übrigens alle mit großer Begeisterung taten. Wenn der Inhalt eines Kasperltheaters nicht nur lustig zum Zuschauen, sondern zudem auch lehrreich ist und Groß und Klein zu gesundem Essen animiert, dann kann wohl in doppelter Hinsicht von einem „geschmacklichen Volltreffer“ gesprochen werden.
Neben dem Kasperltheater warteten noch viele andere Attraktionen auf die Kinder. An einer Station ging es um „Flinke Finger“. Da wurde fleißig gemalt, gebastelt und herumgetüftelt, wie man einen möglichst aerodynamischen Papierjet bauen könnte. Die fertigen Flieger mussten dann natürlich gleich getestet werden. Ob da wohl der eine oder andere zukünftige Pilot seinen ersten Probeflug absolvierte?
Anderswo wiederum waren nicht flinke Finger, sondern gute Geschmacksnerven gefragt. Den Kindern wurden die Augen verbunden, und sie mussten Lebensmittel alleine am Geschmack erkennen. Gar nicht so einfach, wie sich herausstellte … vor allem dann, wenn (für die ganz Mutigen) recht eigentümliche Kombinationen ausgewählt wurden. Bei einer Mischung aus Weintrauben und Ketchup kann man da schon ein wenig ins Grübeln kommen. Und nach einem kleinen Schlückchen Essig schmeckt der süße Apfelsaft im Anschluss daran umso besser.
Aber auch für die körperliche Fitness war gesorgt. Beim „Bleib Fit“ Tanz machten sowohl Kinder als auch Eltern begeistert mit. Und schließlich gab’s für die grauen Zellen noch ein „1-, 2- oder 3-Vitaminquiz“. Mein Fazit: Basteln, Kasperl, Sport und Co. – das macht große und kleine Kinder froh. *g*
Bild und Text zur Verfügung gestellt von Brigitte Kaplenig für das Redaktionsteam der Homepage www.badkleinkirchheim.at










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