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Dem Almheu auf der Spur

Ich muss sagen, es hatte etwas archaisches, wie die Männer in aller Herrgottsfrühe ihreSensen schulterten und hinauf zogen zu den steilen Hängen der Grubenbauer-Alm. Für mich war das Gänsehaut-Feeling pur, und das nicht nur wegen der recht frischen Temperatur, denn es hatte in der Nacht zuvor kräftig geregnet.

Es ist eine harte Arbeit, das Almheu zu mähen und zu “schütten”, was so viel bedeutet, wie das frisch geschnittene Gras mit einem Holzrechen gleichmäßig zu verteilen, damit es besser trocknen kann. Und da ich nun mal nicht mit der Handsense umgehen kann, war das Schütten mein Job. Nicht nur das, es war sozusagen meine Eintrittskarte in die Welt des Grubenbauers, der mir bereitwillig erklärte und mich in die Geschichte des Almheus einführte. Danke dafür!

Schon vor hunderten Jahren wussten die Leute um die besondere Qualität des Almheus. Deshalb war eine Fuhre Heu von der Alm gleich viel wert wie drei (!) Fuhren Heu aus dem Tal. Der Grund: Das Almheu hat damals wie heute eine viel bessere Qualität und ist zudem reich an verschiedenen Gräsern, Blumen und Kräutern, die es sogar für Wellness-Anwendungen nutzbar machen. Auch hierzu hatte Grubenbauer Franz Gruber eine Geschichte parat: Kamen in früheren Zeiten die Mäher auf die Alm, schnitten sie zuerst das sogenannte “Legerheu”, das über den Tag trocknete und ihnen in der Nacht als Schlafunterlage diente. Bestens regeneriert und ausgeruht ging es am nächsten Tag wieder an die Arbeit. Ein Umstand, der neben der klaren Luft wohl nicht zuletzt auf das Almheu zurückzuführen zurückzuführen war. Dieses uralte Wissen steht heute wieder hoch im Kurs und viele Betriebe aus der Region Bad Kleinkirchheim setzen auf Wellness-Anwendungen, deren Grundlage das Almheu vom Grubenbauer ist.

Ach ja! Nach getaner Arbeit ging es zurück zur Grubenbauer-Hütte, wo ein Gulasch vom Nockberge Almrind auf uns wartete. Im Kessel am Holzofen zubereitet, versteht sich. Und nachdem den ganzen Vormittag schwer gearbeitet wurde, schmeckte das Gulasch so, wie es eben nur auf er Grubenbauer-Alm schmecken kann. Vom ersten Schluck Bier, frisch gekühlt aus dem Hausbrunnen, will ich hier gar nicht erst reden!

Bild und Text zur Verfügung gestellt von Ed Wohlfahrt für das Redaktionsteam der Homepage www.badkleinkirchheim.at

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